Optimal sehen beim
Biken

Beim Biken müssen die Entfernung, Geschwindigkeit und Fahrtrichtung der anderen Verkehrsteilnehmer richtig eingeschätzt werden. Vorausschauendes Fahren hilft Bodenunebenheiten rechtzeitig zu erkennen und ihnen auszuweichen, ohne dadurch andere zu gefährden. Zudem müssen Verkehrsschilder (Ferne) und Straßenkarten (Nähe) präzise gelesen werden.

Luftzug und Wind können ein störendes bis sichtbehinderndes Tränen bewirken und eine Bindehautreizung verursachen. Um das Auge zu schützen, sind Sportbrillen stark gewölbt und liegen eng am Gesicht an. Bei Modellen, die an der Nase einen Spalt freilassen, entsteht dadurch ein Luftwirbel, der das Auge reizt und das Sehen behindert. Kontaktlinsen sollten beim Biken immer mit Schutzbrille kombiniert getragen werden. Diese bietet Schutz vor Staub und kleinen Steinchen, die von vorbeifahrenden Autos aufgewirbelt werden können.

Zum Mountainbiken sitzt der Radler fast aufrecht oder steht in den Pedalen. Brillen fürs Downhill-Biken sind für den Blick nach unten auf das Gelände deshalb stärker geneigt. Bifokal- oder Gleitsichtbrillen eignen sich daher nicht.

Ein Rennfahrer hingegen sieht - bedingt durch die gekrümmte Körperhaltung - eher durch den oberen Bereich des Glases auf die Straße.

Für schlecht ausgeleuchtete Hallen eignen sich kontraststeigernde Gläser. 

Kriterien für Sport(schutz)brillen auf einen Blick:

  • Rutschfeste Nasenauflagen und Bügelenden

  • Spezielle Form für uneingeschränktes Blickfeld

  • Schutz vor UV-Strahlen und Blendung

  • Optische Korrektion

  • Bruchfeste Gläser und Fassung

  • Wechselscheiben für verschiedene Lichtverhältnisse

  • Brille sollte unter Helm passen

  • Schutz vor Fahrtwind und Fremdkörpern

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