Optimal sehen beim
Bergsport

Beim Bergsport (Bergsteigen, Bergwandern, Freeclimbing, Klettern) müssen die Wetterverhältnisse und das Gelände genau beobachtet werden. Wer gut sieht, kann die Lage am Berg richtig und umsichtig einschätzen und eine sichere Route wählen. Und ihm erschließt sich die Schönheit der Landschaft.

Gegen Blendung bei unterschiedlicher Witterung schützen auswechselbare Filterscheiben. Sie sollten nicht zu dunkel gewählt werden, damit die Kontraste gut erkannt werden können. Für das Bergwandern eignen sich phototrope Brillengläser. Gleitsichtgläser eignen sich nicht, da durch den Blick des Nahteils keine Trittsicherheit gegeben ist.

Im Hochgebirge sollte die Brille über abnehmbare Seitenklappen verfügen. Je nach Höhenlage müssen die Augen gegen Infrarotstrahlung geschützt werden. Bei Gletschertouren sollte das ganze Glas verspiegelt sein und die Brille über Nasen- und Seitenschutz verfügen. Da man zur Fortbewegung beim Klettern meist beide Hände benötigt, darf die Brille nicht rutschen. Sie sollte durch ein Band gesichert und unter dem Helm gut angepasst sein. Sportbrillen müssen das Auge vor Abrieb und Staub von Felsen und Erde schützen sowie vor Steinchen, die der Vordermann lostritt. 

Bei Freeclimbern ist Schutz der Augen vor Magnesiumstaub erforderlich. Für schlecht ausgeleuchtete Hallen eignen sich kontraststeigernde Gläser.

Kriterien für Sport(schutz)brillen auf einen Blick:

  • Schutz vor UV-Strahlen und Blendung

  • Optische Korrektion

  • Brillenfassung aus Nylonmaterial

  • Keine Metallfassung

  • Abnehmbarer Nasen- und Seitenschutz

  • Steinschlagsicher

  • Kein Mehrstärkenglas, keine Gleitsichtgläser

  • Prismatische Korrektion für Schwindelfreiheit

Home